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GABON
Südsee: Fidschi – Wo Träume wahr werden
Die Glücklichen Inseln im Pazifik


 
 

  Früher, besagt die Legende, waren Besucher auf den Fidschi-Inseln nicht willkommen. So abgeneigt waren die Inselbewohner gegenüber Fremden, dass sie sie sogar verspeist haben sollen. Meldungen über Kannibalismus machten in der restlichen Welt die Runde und ließen das Interesse an Fidschi schwinden. Doch die Zeiten haben sich geändert: Menschenfleisch wird schon lange nicht mehr konsumiert, und auch das Verhalten gegenüber Auswärtigen hat sich verändert: So unfreundlich der Empfang vor 250 Jahren war, so herzlich und warm ist er heute.

Inseln: Große, kleine und keine wie eine

332 Inseln auf 18 376 Quadratkilometer: Damit ist Fidschi die größte Inselgruppe im südlichen Pazifik. Zwei große Inseln, Viti Levu mit der Hauptstadt Suva und Vanua Levu, machen mehr als 80 Prozent der Fläche aus. Die übrigen Inseln sind dementsprechend klein. Mehr als die Hälfte von ihnen ist unbewohnt. Jedoch nicht unbesucht: Von Nadi auf der Westseite Viti Levus aus starten morgens Kreuzfahrtschiffe, die die Besucher zu den umliegenden Inseln bringen. An einsamen Sandstränden werden sie abgesetzt und können sich für einige Stunden fühlen wie Robinson Crusoe. Im Schatten der Palmen liegen, auf Muschelsuche gehen oder einfach bei einem Strandspaziergang das warme Pazifikwasser um die Knöchel spülen lassen: Von den Inseln können die meisten Urlauber gar nicht genug bekommen und sind sichtlich enttäuscht, wenn die Boote zurückkommen und sie zurück in die Stadt bringen. Übrig bleibt die Erinnerung und ein paar Fotos: Von der charmanten Garteninsel Taveuni mit Küstengewässern, die zu den schönsten der Welt zählen. Von Kadavu mit dem bei Tauchern weltbekannten Astrolabe-Riff. Oder von den Mamanuca-Gruppe aus flachen Koralleninseln.
Eine andere Art, Fidschi zu sehen, ist das Wassertaxi. Etwas teurer zwar, doch entgeht man so dem Ansturm von mehreren Touristen auf ein Fleckchen Erde gleichzeitig. Entlegene Buchten, verträumte Strände und einsame Inselchen zu erreichen ist mit dem Kleinboot wesentlich einfacher.

Kultur- und Blumengärten

Doch nicht nur idyllisches Strandleben bieten die Inseln. Auch wer mehr sucht als Sonne und Meer wird fündig. Nicht weit von Nadi entfernt zum Beispiel liegt der „Garden of the Sleeping Giant“. Am Fuß der Sabeto-Berge, die dem Garten seinen Namen gegeben haben, befindet sich die größte private Orchideensammlung Fidschis. Büsche, Bäume, Teiche und über 1200 verschiedene Orchideenarten betören nicht nur Blumenliebhaber. Gärten wie den des schlafenden Riesen gibt es mehrere auf den Inseln. Sie sind besonders gut geeignet, um sich ein Bild von der einheimischen Flora und Fauna zu machen. Der Kula Bird Park bei Korotogo auf Viti Levu zum Beispiel ist einer von ihnen. Er beherbergt Vögel aus aller Welt in großen Volièren. Über die Natur, aber auch über die Inselbewohner informieren zahlreiche Kulturzentren. Das Fijian Cultural Center gibt dabei den besten Einblick in die Inselwelt: Regenwald, Wasserfälle, Seen und Orchideen lassen den Besucher erkennen, welche Schönheit sich abseits der Badestrände auf den Inseln verbirgt.

Mit den Menschen wohnen – Fidschi kennen lernen

Aufenthalte auf Fidschi sind meist viel zu kurz, um auch nur annähernd alles zu sehen, was die Inseln zu bieten haben. Eine Erfahrung, die jedoch auf jeden Fall die Zeit wert ist, ist das Übernachtung in einem traditionellen Dorf. Besonders dafür geeignet ist die Namuama-Siedlung im Süden Viti Levus. Die Dorfbewohner sind den Umgang mit Besuchern gewöhnt und gliedern sie augenblicklich in ihr Leben mit ein: Männer gehen auf Wildschweinjagd oder fangen Fische im Fluß, Frauen lernen die traditionelle Küche kennen. Als Gastgeschenk dabei unverzichtbar: Ein Kilo Yaqona (Pfefferstrauchwurzel), aus dem die Fidschianer ein Getränk brauen. Wer es in einer feierlichen Zeremonie dem Dorfältesten überreicht, für den sind Übernachtungen im Dorf selbst sind ohne Voranmeldung kein Problem. Abends sitzen dann Dorfeinwohner und Besucher zusammen, erzählen Geschichten und spielen Gitarre. In diesen Momenten lernen die Touristen die wichtigste Lektion des Fidschiaufenthaltes: Kannibalismus ist Vergangenheit. Die Einheimischen sind gastfreundlich. Und machen Fidschi zu einem kleinen Stück Himmel auf Erden.


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Das sagen andere reisen.at Benutzer:

Die etwas lange Anreise lohnt sich wirklich.Ich war 1999 5 Wochen in der Region unterwegs,davon 2 Wochen auf Fidji (Taveuni).
Die schönsten Strände,die ich je gesehen habe und noch dazu wenig Menschen - Genuß pur.
Kann man nicht treffend beschreiben - muß man erlebt haben.
» viktor casny

Ich war im Jahre 1976 dort.
Schon damals war es traumhaft, von Menschenfressern keine Spur.
Touristen waren willkommen, ohne dass man sich als "Beute" fühlte.
Habe dort meine ersten Versuche im Golfen gemacht!
Ich würde gerne noch einmal hin.
Anonymous


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reisen.at Code: M-10305 / 6060 Impressionen, zuletzt am Donnerstag, 09. September 2010

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